Vergabungen 2022
Hilfeleistungen 2022
EMMAUS Zürich wurde 1956 gegründet mit dem Zweck, den Bedürftigsten zu helfen. Seit Anbeginn unterstützen der wohltätige Verein Hilfsprojekte im In- und Ausland. EMMAUS Zürich ist sowohl konfessionell als auch politisch unabhängig.
EMMAUS Zürich ist Mitglied der Schweizerischen EMMAUS-Vereinigung. Die Dachorganisation koordiniert den Emmaus Community Welfare Fund ECOMWEL. Spenden von EMMAUS Zürich gehen unter anderem an ECOMWEL-Partnerorganisationen in verschiedenen Ländern. Diese werden regelmässig von der Dachorganisation kontrolliert.
Der Wohltätigkeitsverein unterstützt ausserdem jedes Jahr mit Spendengeldern ausgewählte lokale, nationale und internationale Projekte. Ein allfälliger Reinerlös aus verkauften Warenspenden wird vollumfänglich einem guten Zweck zugeführt. Die sorgfältig ausgewählten Projekte verbessern die Lebensbedingungen notleidender Menschen durch Schulung, Berufsbildung, Arbeitsbeschaffung oder Gesundheitsprogramme.




Die Gründung des Wohltätigkeitsvereins EMMAUS Zürich in Dübendorf geht auf Abbé Henri Joliat zurück. Der damalige Vorsteher der Mission Catholique Française hörte im kalten Winter 1954 über Radio Luxemburg Abbé Pierres eindringlichen Appell, den vielen Obdachlosen in Paris zu helfen. Nach seinem Aufruf begann Abbé Henri Joliat in Zürich Güter aller Art für hilfebedürftige Menschen zu sammeln. Aus diesem Engagement entstand 1956 der Wohltätigkeitsverein EMMAUS Zürich. Die ersten gesammelten Waren wurden in einer Doppelgarage im Rahmen eines Flohmarktes verkauft. Später war man in ausgedienten Stallungen eingemietet. Zuerst in Seebach (1960), nach einem Grossbrand in Schwamendingen (1967), einstweilen in einer Halle in Wallisellen und dann in einem Lager- und Ladenlokal in Dübendorf (1972 – 78). Im Jahre 1979 durfte EMMAUS seinen jetzigen Standort an der Ringwiesenstrasse in Dübendorf beziehen. Es besteht keine Verbindung zur im gleichen Gebäude untergebrachten Glaubensgemeinschaft.
Stellungnahme zu Abbé Pierre
Die Erkenntnisse zu den sexuellen Übergriffen des Gründers Abbé Pierre hat die EMMAUS Organisationen tief erschüttert und die Mitarbeitenden schockiert. Für die Aufarbeitung, die Identifikation und Entschädigung der Opfer wurde die auf Gewaltprävention spezialisierte Egéa-Gruppe in Frankreich beauftragt. Im März 2026 wurde bekanntgegeben, dass Emmaus und die französische Bischofskonferenz die unabhängige Kommission CRR (Commission Reconnaissance Réparation) mit der Entschädigung der Opfer beauftragt haben. Bezüglich Zukunft des Hilfswerks wird EMMAUS Zürich weiterhin sein Bekenntnis zu Solidarität, gegenseitiger Hilfe und bedingungslose Aufnahme der Schwächsten leben.

Präsident

Vizepräsident


